Verkehrskonzept: Debatte im Gemeinderat: Thema verfehlt, Pullachs Westen bleibt (noch) benachteiligt

erschienen im ISAR-ANZEIGER vom 29.09.11

Mit ungläubigem Staunen und Verwunderung verfolgten die zahlreichen Zuschauer eine Debatte des Gemeinderats am 20.09.11, die jeden Deutschlehrer zur Verzweiflung getrieben hätte, denn das eigentliche Thema wurde komplett verfehlt: die Entscheidung über ein einheitliches Verkehrskonzept für ganz Pullach. Stattdessen wurde mit teils skurrilen, teils hochtrabenden Einlassungen versucht, die Deutung der Ergebnisse der Bürgerbefragung zu diesem Thema den jeweils eigenen Vorstellungen anzupassen. Doch um was ging es denn eigentlich?

Verkehrskonzept für Pullach - Ergebnis der Bürgerbefragung

Seit das Ergebnis der Bürgerbefragung zum Verkehrskonzept der Gemeinde bekannt wurde, gab es dazu eine Reihe mehr oder weniger gescheiter Kommentare und ebensolcher Interpretationen. Dabei ist alles so einfach! Eine große Anzahl, nämlich fast zwei Drittel der Pullacher Bürgerinnen und Bürger, haben dazu ihr Votum abgegeben. Nicht unerheblich dabei ist, dass an dieser Befragung auch die Bewohner jener Ortsteile teilnahmen, die von einer Veränderung nicht direkt betroffen sind, also das Gebiet östlich der S-Bahn und Großhesselohe. Dort gilt in den Wohnstraßen schon jetzt Tempo 30.

Einheitliches Verkehrskonzept für ganz Pullach

Erschienen im ISAR-ANZEIGER am 19.05.2011

Die Gemeinde Pullach führt z.Zt. eine Bürgerbefragung durch, um die Meinung der Bürgerinnen und Bürger zur Gestaltung eines einheitlichen Verkehrskonzeptes einzuholen. Das ist ein sehr löbliches Vorgehen, auch wenn damit eine Entscheidung des Gemeinderats in dieser Sache erst einmal vertagt wurde.

Kommunales Verkehrskonzept - Wintermärchen oder Trauerspiel?

erschienen im ISAR-ANZAIGER am 28.01.11

Es begann wie ein Märchen. Der Verkehrsausschuss der Gemeinde Pullach kam endlich zu der Überzeugung, dass es mit der Flickschusterei der unterschiedlichen Geschwindigkeitsvorschriften im Ort so nicht weitergehen kann, zumal auf jeder Ausschuss-Sitzung neue Anträge aus der Bevölkerung zur Beschlussfassung vorlagen. Und weil schließlich niemand mehr erklären konnte, warum in einigen Straßen „Tempo 30“ eingeführt wurde, in anderen aber nicht.  Beispiele: Östlich der Bahnlinie überwiegend Tempo 30, westlich davon nur wenige Beschränkungen. Oder: In der Jaiserstr. 30 km/h, in der parallel verlaufenden J.-Heppner-Str. 50 km/h. Kein Wunder, dass sich die betroffenen Bürger diskriminiert fühlen. Und wie in einem Märchen, in dem das Gute immer siegt, beauftragte der Verkehrsausschuss Mitte letzten Jahres die Gemeindeverwaltung, ein Konzept für die zulässigen Höchstgeschwindigkeiten im gesamten Gemeindegebiet zu erarbeiten. Und die machte sich hoch motiviert mit Elan, Expertise, Kreativität und Fleiß an die Arbeit.

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