Kommunales Verkehrskonzept - Wintermärchen oder Trauerspiel?

erschienen im ISAR-ANZAIGER am 28.01.11

Es begann wie ein Märchen. Der Verkehrsausschuss der Gemeinde Pullach kam endlich zu der Überzeugung, dass es mit der Flickschusterei der unterschiedlichen Geschwindigkeitsvorschriften im Ort so nicht weitergehen kann, zumal auf jeder Ausschuss-Sitzung neue Anträge aus der Bevölkerung zur Beschlussfassung vorlagen. Und weil schließlich niemand mehr erklären konnte, warum in einigen Straßen „Tempo 30“ eingeführt wurde, in anderen aber nicht.  Beispiele: Östlich der Bahnlinie überwiegend Tempo 30, westlich davon nur wenige Beschränkungen. Oder: In der Jaiserstr. 30 km/h, in der parallel verlaufenden J.-Heppner-Str. 50 km/h. Kein Wunder, dass sich die betroffenen Bürger diskriminiert fühlen. Und wie in einem Märchen, in dem das Gute immer siegt, beauftragte der Verkehrsausschuss Mitte letzten Jahres die Gemeindeverwaltung, ein Konzept für die zulässigen Höchstgeschwindigkeiten im gesamten Gemeindegebiet zu erarbeiten. Und die machte sich hoch motiviert mit Elan, Expertise, Kreativität und Fleiß an die Arbeit.

Bei Anruf sicher nach Hause - "Pullacher Shuttle Service"

In der Gemeinde Pullach hat man sich immer wieder Gedanken gemacht, wie der öffentliche Personen-Nahverkehr (ÖPNV) zum Nutzen der Bürgerinnen und Bürger ergänzt werden kann. Denn die Buslinie 270 weist räumliche und zeitliche Lücken auf und abends und feiertags stellt sie ihren Dienst ganz ein.

Einladung zur Podiumsdiskussion der Agenda 21 Pullach: "Was hält uns Pullacher zusammen?"

Die Agenda 21 Pullach lädt ein zu ihrer Diskussionsveranstaltung über Werte und Zusammenleben in Pullach am

Dienstag, 23. November 2010 um 19:30 Uhr im Bürgerhaus Pullach, großer Saal

  • Sabine Würthner, Altbürgermeisterin Pullach und Vorsitzende Hospizverein Isartal
  • Alexandra Carstens, Sozialpädagogin und Familientherapeutin, Großhesselohe
  • Erwin Deprosse, Gemeindearchivar Pullach
  • Bernd Streppel, IT-Student und Pfadfinderleiter Pullach.

Gesprächsleitung:

  • Dr. Daniel Dietzfelbinger, Dozent und Berater Ethik, München

 

Es sind Kirchen, Vereine, Gruppierungen, Veranstaltungen, Feste – und natürlich Freunde und Nachbarschaft, die wir in Pullach haben. Dabei werden Werte praktiziert, wie Kommunikation, Aufmerksamkeit, Zusammenhalt, Hilfe für sozial Schwächere und Freundschaft.

"Radverkehr in Pullach"

Referat Martin Glas (ADFC) und Diskussion im AK Verkehr am 30.09.2010

Martin Glas, Verkehrsexperte im Kreisverband München Stadt und Land des ADFC (Allgemeiner Deutscher Fahrrad Club) hielt bei dem kürzlichen, gut besuchten Treffen des AK Verkehr einen sehr interessanten Vortrag über Voraussetzungen und Möglichkeiten der Verbesserung des innerörtlichen Radverkehrs im Allgemeinen, aber auch speziell die Gemeinde Pullach betreffend.

Radverkehr in Pullach, was kann man verbessern?

In den letzten Jahren ist durchaus einiges für die Radler in Pullach getan worden. Denken wir nur an die erneuerten Radwege in der Hans-Keis- und Richard-Wagner-Straße oder die auf Initiative der Agenda 21 angebrachte Beschilderung der überörtlichen Radwege. Trotzdem bleiben noch viele Wünsche offen und gerade für radelnde Schulkinder und ältere Mitbürger gibt es noch zahlreiche Engpässe und Gefahrenstellen. Um diese nach Möglichkeit zu beseitigen, begibt sich der Arbeitskreis Verkehr der Agenda 21 Pullach auf die

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